Samstag, 4. April 2026

Bücher und Audiobooks - März

Neopolis: Stadt aus Licht 
Karl Olsberg

Eine futuristische Stadt mit finsterem Geheimnis – gefährlich und unberechenbar
Künstliche Intelligenz ist im 21. Jahrhundert genauso real wie Augmented Reality und das macht sich der Autor bei seinem Gedankenexperiment zu nutzen: Er kreiert eine Welt, die einen sofort in den Bann zieht und zukunftsrelevante Fragen aufwirft. Im Jahr 2048 erfüllt sich der begeisterte Gamer Nick einen Traum und reist zur Ultimate Survivor-Weltmeisterschaft nach Neopolis − eine in der Wüste aus dem Boden gestampfte, halb reale, halb virtuelle Metropole, in der digitale Dschinns als virtuelle Assistenten das Leben erleichtern und mit dem nötigen Kleingeld alle Wünsche erfüllt werden. Doch Nick kommen schnell Zweifel: Ist die Stadt nur eine blendend-laute Matrix mit einem düsteren Geheimnis? Wer sind hier die Guten und wem kann Nick überhaupt noch trauen?

Fantasy, Fiction, Historical Fiction, Cozy Ficton, Fae, Audiobook, Romace - Teil 1 von 3. Gute Idee, erinnert mich ein bißchen an Otherlands, was ich aber um Längen besser fand. Teil 2 habe ich mal reingehört, werde ich aber nicht holen...

 

Hell's Library #3

The God of Lost Words 
A.J. Hackwith

Um die Bibliothek des Ungeschriebenen in der Hölle zu retten, müssen die ehemalige Bibliothekarin Claire und ihre Verbündeten sie möglicherweise zuerst zerstören.

Claire, der verwegenen Heldin, dem Engel Rami und der zur Bibliothekarin gewordenen Muse Brevity ist das Unmögliche gelungen: Sie haben die wahre Natur der ungeschriebenen Bücher entdeckt. Doch nun, da das Geheimnis gelüftet ist, wird die Hölle in ihrem Streben nach Macht jeden Flügel der Bibliothek ins Visier nehmen.

Um den Flügel des Ungeschriebenen zu schützen und den heimtückischen Zugriff von Malphas, einem der blutrünstigsten Generäle der Hölle, abzuwehren, müssen Claire und ihre Freunde entscheiden, wie viel sie bereit sind zu opfern, um ihren verwundbaren Winkel im Jenseits zu bewahren. Ein Erfolg würde bedeuten, das Wesen der Bibliothek neu zu schreiben, eine Niederlage hingegen die Vernichtung. Ihre einzige Überlebenschance liegt darin, die Hölle zu überlisten und ein neues Kapitel für die Bibliothek zu schreiben. Glücklicherweise wissen Claire und ihre Freunde, wie die richtige Geschichte, gut erzählt, eine Revolution auslösen kann.

Fantasy, Fiction, Historical Fiction, Book about Books, Adult, LGBT, Queer, Urban Fantasy, Mythology, Paranormal - Teil 3 von 3. Gekauft. Absolut großartige Serie. Auch hier wieder kurzer Rückblick, und schon startet es durch. Spannend, konnte es sehr schlecht weglegen weil ich unbedingt wissen wollte wie es mit den mir sehr liebgewonnenen Protagonisten ausgeht.

 

Qwert 

Walter Moers

Zamonien in einer neuen Dimension: Wo das Lesen zum puren Abenteuer wird – Walter Moers auf Speed

»Mit seinem fantastischen Ritterroman Qwert hat Kult-Autor Walter Moers ein Meisterwerk geschaffen« (Ekart Kinkel, Badische Neueste Nachrichten)

Nach einem Sturz durch ein Dimensionsloch erwacht Qwert, der Gallertprinz aus der 2364. Dimension, in der Parallelwelt Orméa. Irritiert stellt er fest, dass er im Körper und der Rüstung eines attraktiven Ritters steckt, den er aus Trivialromanen kennt: Prinz Kaltbluth. Kein Wunder also, dass er zunächst eine gefesselte Schönheit befreien muss, die von einem dreiköpfigen Ungeheuer bewacht wird. Mit Hilfe seines unsichtbaren Degens Tarnmeister gelingt die Befreiung – doch die Gerettete entpuppt sich als gefährliche Janusmeduse, die alles Leben mit ihrem bösen Blick in Stein verwandeln will. Von nun an hat Prinz Kaltbluth eine ritterliche Verpflichtung: Er muss Orméa von der entfesselten Meduse erlösen. Ungünstig nur, dass er sich gerade unsterblich in sie verliebt hat.

Walter Moers schickt uns auf eine rasante Reise durch eine wahnwitzige Welt, die aus nichts als Abenteuern, Spannung, Ritterromantik, dialoglustigem Humor und reiner Fabulierlust besteht. In diesem atemlosen Pageturner, wo nichts ist, wie es scheint, und immer alles anders kommt, als man denkt, kreuzen sich die abenteuerlichsten Ideen und Bilder unserer Kultur, von antiken Mythen und Ritterromanen bis zu Fantasyfilmen; von den Nibelungen und der griechischen Sagenwelt über Don Quichote und König Artus´ Tafelrunde bis hin zu Monty Python. Qwert ist ein reich illustrierter Lesespaß für alle von 9 bis 99.

Wie auch alle in Zamonien angesiedelten Romane erzählt »Qwert« eine in sich geschlossene Geschichte, die Neueinsteigern so unterhaltsam wie mühelos den Weg in den Moers'schen Kosmos bahnt. 

Fantasy, Abenteuer, Fantsy Action, Humorvolle Fantasy - Walter Moers Bücher wurden mir von einem früheren Kollegen sehr ans Herz gelegt, dieses Buch habe ich mir zu Weihnachten gewünscht und es war großartig! Witzig, kurzweilig und eine absolute Empfehlung! Ich glaube, die anderen Bücher werde ich mir auch noch organisieren.

 

Freitag, 3. April 2026

Was bisher geschah…

Nur noch bis Ende April und ich habe die Probezeit bestanden. Was sich grundlegend unterscheidet zu all meinen anderen Jobs bisher, die vielen Einarbeitungsgespräche, nach 14 Tagen, 6 Wochen, 3 Monaten und dann das letzte eine Woche vor Ende der Probezeit. Gab es so nie…

Es wurde gefragt, ob ich mich noch wohlfühlen würde, ob es irgendwelche Probleme gäbe mit Kollegen oder Bewohnern. Ob es psychische Belastungen gäbe, ich mich gut eingearbeitet fühle, ob etwas fehlt, etwas anders gemacht werden sollte.

Um ehrlich zu sein, niemals wurde nach meinem Befinden gefragt, oder ob ich mir bei der Einarbeitung etwas anderes wünschen würde, oder ob mir etwas fehlen würde um mich gut eingearbeitet zu fühlen…

Nie habe ich mich so wertgeschätzt gefühlt, gesehen gefühlt wie dort. Es gab mir viel Zuversicht, das was ich da mache, richtig ist und ich das auch gut mache. Vor allem letzteres gab es nie. Nach dem. Motto: „Nicht geschimpft, ist schon genug gelobt!“ Das ist hier ganz anders.

Zum ersten Mal habe ich das Gefühl das mir meine Empathie nicht im Weg steht, sondern meine geheime Superpower ist. Gleich von Anfang an fühlte sich alles richtig an. Ich konnte mich gut auf die Bewohner einstellen und erfassen was benötigt wird. Gerade bei den Bewohnern die sich eben nicht verbal verständlich machen können.

Gelernt habe ich bisher auch schon viel, Dinge wie man aufpassen muss um nicht gegen die Kollegen ausgespielt zu werden. Die Bewohner haben dort ihre Ressourcen, ähnlich wie Kinder die probieren ob sie bei Papa damit durchkommen, was bei Mama ein Nein war. Das ist nicht mal böse, oder hinterlistig. Sie sind mental oft wie Kinder. Sie versuchen es. Inzwischen erkenne ich dies aber schon oft sehr gut.

Die Kollegen sind auch alles sehr hilfsbereit und nett, was nicht bedeutet das alles pure Gold ist. Klar gibt es auch dort Animositäten untereinander und Vorlieben, aber es wird erwachsen damit umgegangen. Kein hintenherum, sondern man arbeitet professionell miteinander, und versucht das Arbeitsumfeld für alle entspannt und positiv zu halten.

Auch das Aufgabengebiet ist einfach großartig. Ich muss als Betreuungskraft nur das tun, was meine Aufgabe ist. Keine Pflege, kein Essenanreichen (was ich auch gar nicht darf!), kein Tischdecken, oder abdecken. Letzteres nur im Notfall, wenn es auf Grund von Krankheit zu Engpässen kommt, dann füllen wir die Teller auf und verteilen diese, decken noch mit auf. Abdecken machen die Bewohner überwiegend selbst, die die es nicht können, wird es von der Pflege übernommen.

Unsere Angebote umfassen zum Beispiel Bücherkreis, hier suchen sich die Bewohner ein Buch aus das sie gemeinsam lesen und besprechen möchten. Mit gemeinsam lesen ist genau das gemeint, jeder liest einen Teil des Buches vor.

Dann haben wir noch die Gesprächsgruppe, hier werden von den Bewohnern gewünschte Themen recherchiert und mit Materialien wie Bücher, Filme, Audiobeiträge und manchmal auch mit Personen die das Thema genauer erklären können (wenn wir jemanden finden, der das ehrenamtlich machen möchte), das ganze muss natürlich so aufgearbeitet werden, das es leicht verständlich ist, da unsere Bewohner ja nicht Germanistik Stundenten sind. ;) Was ich hier nicht despektierlich meine, sondern einfach aus dem Grund, unsere Bewohner sind zwar aus allen Schichten, aber eben nicht ohne Grund in unserer Einrichtung.

Es gibt eine Bewegungsgruppe, der Name gibt schon vor was dort passiert, es werden Übungen gemacht, an denen alle teilnehmen können, egal ob Rollstuhl, Rollator oder noch gut zu Fuß. Das ganze wird mit Spaß und Musik gemacht, so fühlt es sich auch nicht nach nerviger Anstrengung an und alle machen sehr gerne mit.

Mittwochs haben wir Musikgruppe, da darf sich jeder sein Lied wünschen und egal welches Genre und niemand motzt, auch wenn es nicht dem eigenen Geschmack entspricht. Es wird getanzt, jeder nach seinen Möglichkeiten. Und alle haben Spaß. Allerdings sind manche Wünsche etwas herausfordernd für mich, Roy Black mit „Ganz in Weiß“ ist so ein Lied, oder Andra Berg „Du hast mich 1000x belogen“ für mich ganz schlimm. Da es aber um die Bewohner geht, leide ich leise und hoffe ich habe nicht die Untertitel im Gesicht stehen. ;)

Creativ darf natürlich nicht fehlen. Es gibt eine Gruppe für die kognitiv schwächeren, in denen sie Bilder ausmalen können, oder mit Wasserfarben malen, nach ihren Vorlieben und Fähigkeiten. In den Gruppen der Stärkeren wird auch gebastelt, zum Beispiel für die Motto Disco wie „Tanz in den Mai“, zu den Jahreszeiten entsprechend, die Osterkörbchen für den gesamten Wohnbereich und so weiter, dank Pinterest ist der Fantasie ja kaum eine Grenze gesetzt. Und alle sind mit Feuereifer dabei! Und es ist so schön, wie sehr sich die Bewohner über ihre fertiggestellten Kunstwerke. Klar müssen wir hier und da auch entsprechend unterstützen, aber genau das ist Teil meines Jobs und es macht riesig Spaß!

Und last but not least, sind da noch die Spielegruppe und Film. Ersteres ist auch selbsterklärend, wir spielen Bingo, Kniffel oder Mensch ärgere Dich nicht, Uno, Skibo und was immer sonst noch gewünscht wird. Film, die Bewohner suchen sich einen Film aus (wir haben eine ansehnliche DVD-Bibliothek, und der wird dann angeschaut. Am Wochenende gerne auch in der Aula, das ist dann ein bisschen Kino-Feeling.

Zwei neue Gruppen haben wir auf unseren Wohngruppe seit kurzem, da ist die Feinmotorik-Gruppe, die auch auf die schwächeren abzielt, damit ihre Hand-Augenkoordination erhalten bleibt, auch hier wieder spielerisch. Dafür gibt es einige Holzlegespiele, Steckspiele, oder Schrauben die auf ein Brett gedreht werden können.

Wir haben auch eine „Wellness“ Gruppe, dort gibt es ein Handbad, Handmassage (Eincremen der Hände), Entspannungsmusik und Massagekäfer, bzw. Massagepistole. Diese kommt auch richtig gut an. Einer der Bewohner der kein großer Fan von Körperkontakt ist, genießt die Ruhe und die Massege mit dem Käfer. Das ist sehr sanft und eine sensorischer Impuls. Hier ist natürlich wichtig auf die kleinen Zeichen zu achten, wenn es dem Bewohner zu viel wird, damit es nicht von Entspannung zur Verkrampfung umschlägt. Und da kommt mir eben meine Empathie und dieses lesen der Menschen extrem entgegen. Letzte Woche ist mir der oben beschriebene Bewohner eingeschlafen. :) Entspannter geht nicht.

Ach ja, die Entspannungsgruppe habe ich vergessen. Hiervon haben wir zwei. Die für die stärkeren mit Progressiver Muskelentspannung (das macht eine Kollegin die Ergotherapeutin ist) und eine Gruppe für die schwächeren, wo wir einfach eine Traumreise für Kinder lesen, oder einfachere Traumreisegeschichten. Für beide wird ein Snoozelen wagen* verwendet.

*Snoozelenwagen: (auch Sinneswagen oder Snoezelmobil genannt) ist eine mobile Station zur multisensorischen Stimulation. Er bringt das therapeutische Konzept des "Snoezelens" – eine Kombination aus den niederländischen Wörtern snuffelen(schnüffeln) und doezelen (dösen) – direkt zu Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. - gerne mal Googlen für Bilder und genauere Beschreibung. Wir nutzen allerdings nicht die Olfaktorische Funktion, da dieses bei unseren Bewohnern im schlechtesten Fall größere Probleme auslösen könnte. Aber die Licht- und Soundfunktion reicht perfekt aus um die gewünschte Entspannung zu erzielen.


Mittwoch, 1. April 2026

Echt jetzt?! Das ist bitte ein Aprilscherz…


Biodiversity ist völlig in Ordnung, aber hätte es nicht gereicht, mehr Vielfalt dazuzupflanzen, statt alles einzustampfen? Dieses Krokusfeld war echt ein Highlight in dieser tristen und ansonsten eher schmucklosen Stadt…

Bücher und Audiobooks - März

Neopolis: Stadt aus Licht  Karl Olsberg Eine futuristische Stadt mit finsterem Geheimnis – gefährlich und unberechenbar Künstliche Intellige...