Freitag, 4. Juli 2025

und sonst so?

Und schon ist wieder ein halbes Jahr vorbei. Was bisher geschah ...

Da die Stimmung im Team meines letzten Arbeitsplatzes unterirdisch war und mein Chef nicht alle entfernen konnte, die für all diese Probleme verantwortlich waren, habe ich mich für meine Gesundheit entschieden und gekündigt.

Natürlich trauere ich den sehr guten Konditionen ein wenig nach, aber was sind diese wert, wenn Mobbing und Intrigen an der Tagesordnung sind?

Da sind mir meine körperliche und geistige Gesundheit wichtiger.

Bevor ich diesen Schritt gegangen bin, habe ich mit der Arbeitsagentur und meinem Arzt Rücksprache gehalten. Es tat gut zu sehen, wie erschüttert mein Gegenüber über die Umstände dort war. Denn natürlich habe ich mir immer wieder gesagt: „Stell dich nicht so an, das ist alles nur halb so wild, die anderen haben doch auch keine Probleme.” (Bis einer der Kollegen, der schon seit x Jahren dort ist, mit einem Nervenzusammenbruch eine Burnout-Pause einreichen musste.)

Jetzt, vier Monate später, habe ich das Coaching abgeschlossen, das ich bekommen habe, da ich meinen Beruf komplett an den Nagel hängen und mich neu aufstellen will.

Eine Hospitanz habe ich bereits absolviert. Mein Learning daraus: Ein Altenheim ist definitiv nichts für mich. Eine weitere Hospitanz habe ich schon ausgemacht: Diesmal geht es in die Werkstatt der Lebenshilfe. Andere Bereiche will ich mir auch noch gerne ansehen. Außerdem habe ich bereits ein Praktikum in der Tagespflege vereinbart.

Wenn ich mir dann darüber klar bin, was ich genau machen möchte, wo ich mich sehe und was ich über die Schnuppertage/Praktika herausfinden kann, werde ich mich um eine entsprechende Ausbildung/Fortbildung kümmern.

Eigentlich weiß ich genau, was ich machen will, aber ohne Umwege werde ich wohl nicht dorthin kommen, aber das macht nichts, denn es gibt immer einen Weg, um ans Ziel zu kommen.

Am liebsten wäre mir der Bereich Wiedereingliederung für Menschen mit psychischen Problemen und die Begleitung. Ich werde alles dafür tun, um schließlich dort arbeiten zu können.

Nächste Woche geht es mit dem Hospitieren los und ich bin schon sehr gespannt, welche Eindrücke ich davon mitnehmen werde.

Song of the day



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